Gartengestaltung kostet 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter
Das Vergleichsportal Aroundhome nennt für eine Gartengestaltung durch einen Fachbetrieb 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter, Stand Oktober 2025. Legen Sie einen Garten ganz neu an, setzt das Portal 40 bis 100 Euro an. Das Portal bezeichnet diese Werte selbst als Richtwerte zur Orientierung. Ein Angebot für Ihren Garten ersetzen sie nicht.
Die Spanne ist so breit, weil ein Garten aus sehr verschiedenen Arbeiten besteht. Ein Quadratmeter Rasen kostet nur einen Bruchteil eines Quadratmeters Terrasse. Je mehr Fläche Sie pflastern oder bepflanzen lassen, desto näher liegt Ihr Preis am oberen Wert.
Für vier Gartengrößen rechnet Aroundhome mit denselben 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Ein Garten mit 100 Quadratmetern kostet danach 3.000 bis 10.000 Euro, einer mit 300 Quadratmetern 9.000 bis 30.000 Euro.
| Größe des Gartens | Kosten der Gestaltung |
|---|---|
| 100 Quadratmeter | 3.000 bis 10.000 Euro |
| 200 Quadratmeter | 6.000 bis 20.000 Euro |
| 300 Quadratmeter | 9.000 bis 30.000 Euro |
| 400 Quadratmeter | 12.000 bis 40.000 Euro |
Ein Garten mit 300 Quadratmetern kostet rund 12.200 bis 23.800 Euro
Wie sich der Preis verteilt, zeigt ein Beispielgarten mit 300 Quadratmetern. Er hat 40 Quadratmeter gepflasterte Terrasse und Weg, 160 Quadratmeter Rollrasen und 100 Quadratmeter Beete. Die Preise pro Quadratmeter stammen von den Portalen Aroundhome und MyHammer. Ihr eigener Garten kann deutlich davon abweichen.
Zusammen kostet dieser Garten 12.200 bis 23.780 Euro, also rund 41 bis 79 Euro pro Quadratmeter. Die Beete allein kosten 6.000 bis 9.500 Euro, Unterbau und Pflaster 3.000 bis 5.200 Euro.
| Arbeitsschritt | Fläche | Preis pro Quadratmeter | Kosten im Beispiel |
|---|---|---|---|
| Gartenplan vom Fachbetrieb | ganzer Garten | pauschal | 400 bis 2.000 Euro |
| Aushub und Entsorgung unter Terrasse und Weg | 40 m² | 10 bis 25 Euro | 400 bis 1.000 Euro |
| Boden für den Rasen vorbereiten | 160 m² | 5 bis 15 Euro | 800 bis 2.400 Euro |
| Unterbau, Betonpflaster und Verlegen | 40 m² | 75 bis 130 Euro | 3.000 bis 5.200 Euro |
| Rollrasen liefern, verlegen und anfangs wässern | 160 m² | 10 bis 23 Euro | 1.600 bis 3.680 Euro |
| Beete bepflanzen | 100 m² | 60 bis 95 Euro | 6.000 bis 9.500 Euro |
| Summe | 300 m² | rund 41 bis 79 Euro | 12.200 bis 23.780 Euro |
In diesem Beispiel machen die Beete 40 bis 49 Prozent der Summe aus. Terrasse und Weg kommen mit dem Aushub auf 26 bis 28 Prozent, der Rasen mit Bodenvorbereitung auf 20 bis 26 Prozent. Die Planung liegt bei 3 bis 8 Prozent. Pflastern Sie mehr Fläche oder wählen Sie Naturstein, verschieben sich die Anteile zum Pflaster.
Was Erdarbeiten und Entsorgung im Garten kosten
Erdarbeiten sind alles, was vor dem Bauen mit dem Boden passiert. Der Betrieb schält alten Rasen ab, hebt Erde aus, fährt sie ab und ebnet die Fläche ein. Unter Terrasse und Weg braucht er Platz für einen tragenden Unterbau aus Schotter. Aroundhome nennt für Aushub und Entsorgung dort 10 bis 25 Euro pro Quadratmeter.
Abgefahrene Erde wird nach Gewicht bezahlt. Nach Angaben des Portals MyHammer kostet die Deponie für Erdaushub 10 bis 20 Euro pro Tonne. Zehn Kubikmeter Erde wiegen etwa 18 Tonnen, das sind 180 bis 360 Euro. Für den Transport kommen je zehn Kubikmeter 80 bis 150 Euro dazu.
Für den Rasen lockert der Betrieb den Boden, sammelt Steine ab und ebnet ihn ein. MyHammer setzt dafür 5 bis 15 Euro pro Quadratmeter an. Bei einem Neubau fehlt oft der Mutterboden, also die oberste, humusreiche Erdschicht. Ihn liefert der Betrieb dann zu, nach MyHammer für ungefähr 15 Euro pro Kubikmeter.
Terrasse und Weg kosten 70 bis 210 Euro pro Quadratmeter
Für gepflasterte Flächen nennt Aroundhome mit Stand September 2026 Komplettpreise von 70 bis 210 Euro pro Quadratmeter. Darin stecken Aushub, ein Unterbau aus Schotter, die Steine und das Verlegen. Betonpflaster kostet als Material 15 bis 25 Euro pro Quadratmeter, Naturstein 30 bis 100 Euro. Das Verlegen und Verfugen allein kostet 50 bis 80 Euro.
Steht im Angebot keine Dicke für den Unterbau aus Schotter, fragen Sie nach, bevor Sie Preise vergleichen.
Was Rasen und Beete pro Quadratmeter kosten
Rollrasen ist fertig gewachsener Rasen, den eine Rasenschule in Bahnen schält und anliefert. Als Material kostet er nach Aroundhome 2,50 bis 10 Euro pro Quadratmeter, Rasensaat ab 0,40 Euro. Lassen Sie Rollrasen komplett verlegen, rechnet MyHammer mit 15 bis 38 Euro pro Quadratmeter. Darin stecken Bodenvorbereitung, Rasen, Verlegen sowie Wasser und Dünger für den Anfang.
Beete kosten mehr, weil Pflanzen und Handarbeit zusammenkommen. Aroundhome nennt für das Bepflanzen eines Beetes 60 bis 95 Euro pro Quadratmeter, je nach Pflanzen, Größe und Dichte. Pflanzen Sie selbst, bezahlen Sie vor allem die Pflanzen.
Einzelne Sträucher kosten nach den Richtwerten des Portals 10 bis 200 Euro das Stück, Heckenpflanzen 10 bis 40 Euro pro laufendem Meter.
Planung und Arbeitsstunden der Gartengestaltung
Für einen Gartenplan verlangt ein Fachbetrieb nach Aroundhome 400 bis 1.000 Euro, wenn es eine grobe Planung ist. Eine genaue Planung mit allen Pflanzen kostet etwa weitere 1.000 Euro. Ein Landschaftsarchitekt rechnet anders, und was ein Gartenplaner kostet, hängt dort von den Baukosten des Gartens ab.
Rechnet der Betrieb nach Stunden ab, nennt Aroundhome 30 bis 70 Euro pro Stunde. Für die Ausführung setzt das Portal mindestens 50 Euro je Fachkraft und Stunde an. Ein ausgebildeter Landschaftsgärtner verdient seit dem 1. Juli 2026 nach Tarif 20,91 Euro pro Stunde. Den Rest des Stundensatzes tragen Sozialabgaben, Urlaub, Fahrzeuge, Maschinen, Büro und Gewinn.
Was eine Gartengestaltung teurer oder günstiger macht
- Material: Naturstein kostet als Pflaster bis zu viermal so viel wie Betonpflaster.
- Zugang: Passt kein Minibagger in den Garten, muss mehr von Hand gegraben werden, und Handarbeit wird nach Stunden bezahlt.
- Entsorgung: Wurzeln, alte Platten und Bauschutt kosten pro Tonne mehr als reine Erde.
- Wohnort: Aroundhome nennt die Region als einen Grund für die Spanne der Preise.
- Eigenleistung: Pflanzen und säen Sie selbst, sparen Sie den größten Teil der Arbeitskosten für Beete und Rasen.
Viele Gärtnereien verkaufen nur Pflanzen und bauen keine Gärten. Fragen Sie vorher, ob der Betrieb Erdarbeiten und Pflaster selbst ausführt oder dafür einen anderen Betrieb holt.
Steuer, Festpreis und Zeitplan der Gartenneugestaltung
Von den Arbeitskosten einer Gartengestaltung ziehen Sie 20 Prozent von der Einkommensteuer ab, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Ab 2027 sollen es nach einem Gesetzentwurf der Bundesregierung nur noch 15 Prozent und höchstens 900 Euro sein. Steine, Erde und Pflanzen zählen als Material und bleiben außen vor. Die Rechnung muss die Arbeitskosten getrennt zeigen, und Sie müssen überweisen, sonst können Sie die Gartenarbeiten nicht steuerlich absetzen.
Neben dem Preis entscheiden drei Dinge über einen guten Auftrag. Erstens ein Betrieb mit ausgebildeten Landschaftsgärtnern und Referenzen. Zweitens ein schriftlicher Festpreis, Abschläge nur für fertige Arbeit und eine gemeinsame Abnahme am Ende. Drittens ein Zeitplan, der Pflanzzeit und Wetter berücksichtigt.
Häufige Fragen
Was kostet ein Garten mit 300 Quadratmetern?
Ein Garten mit 300 Quadratmetern kostet nach den Richtwerten des Portals Aroundhome 9.000 bis 30.000 Euro. Ein Beispielgarten mit 40 Quadratmetern Pflaster, 160 Quadratmetern Rollrasen und 100 Quadratmetern Beeten kommt auf 12.200 bis 23.780 Euro. Am meisten kosten darin die Beete.
Was kostet eine Gartengestaltung pro Quadratmeter?
Eine Gartengestaltung kostet nach Aroundhome 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter, eine komplette Neuanlage 40 bis 100 Euro. Der Wert steigt mit der Fläche, die gepflastert oder bepflanzt wird, denn Rasen ist deutlich günstiger.
Was kostet Rollrasen mit Verlegen pro Quadratmeter?
Rollrasen kostet nach Angaben des Portals MyHammer komplett verlegt 15 bis 38 Euro pro Quadratmeter. Darin sind Bodenvorbereitung, Rasen, Verlegen sowie Wasser und Dünger für den Anfang enthalten. Der Rollrasen allein kostet 2 bis 10 Euro pro Quadratmeter.
Was kostet es, die Erde vom Gartenumbau zu entsorgen?
Erdaushub aus dem Garten kostet nach MyHammer 10 bis 20 Euro Deponiegebühr pro Tonne. Zehn Kubikmeter Erde wiegen etwa 18 Tonnen, das sind 180 bis 360 Euro. Für den Transport kommen je zehn Kubikmeter 80 bis 150 Euro dazu.
Wie viel von einer Gartengestaltung kann ich von der Steuer absetzen?
Von einer Gartengestaltung setzen Sie 20 Prozent der Arbeitskosten ab, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Ab 2027 sollen es nach einem Gesetzentwurf der Bundesregierung nur noch 15 Prozent und höchstens 900 Euro sein. Material wie Pflastersteine und Pflanzen zählt nicht. Sie brauchen eine Rechnung und müssen auf das Konto des Betriebs überweisen.
